Pflanzlich vs. Tierisch vs. Fermentation – Bioverfügbarkeit

Was ist die beste Ernährungsweise
K: Viele behaupten, dass wenn man sich vegan ernährt – Das man einen Mangel kriegen könnte – da die Umwandlungsrate (Bioverfügbarkeit) gering sei als bei einer planzenlichen Kost. Wenn ich mich nicht fermentiert ernähre oder bisschen gekochtes Gemüse esse ist dann die Umwandlungsrate (Bioverfügbarkeit) im Körper gering, um die Vitamine zu verarbeiten?
Adi Gee Lee: Das Thema Bioverfügbarkeit ist vor allem was die „potentiell kritischen Nährstoffe“ in der veganen Ernährung angeht sehr hoch!
Aber auf jeden Fall kann eine Mangelernährung durch falsche Antinährstoffaufnahme hervorgerufen werden – Vor allem wenn zu viele phytinsäure-, zucker-, goitrogenhaltige und weitere fraßfeindliche Nährstoffe aufgenommen werden! Sie können meiner Erfahrung nach zu einem Mangel führen!!!

Ballaststoffe sind in der pflanzlichen Ernährung auch ein rießen Problem, da die unlöslichen Ballaststoffe sehr problematisch für das Mikrobiom sind!!! Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich besser lösliche Ballaststoffe verdauen.

Fermentkost und Probiotika in pflanzlich fermentierter Form sind für mich, das aktuell beste bioverfügbare Produkt auf dem Markt!!!

Zum Thema Ballaststoffe ein erklärtes Video von uns der Doppelsprosse: https://youtu.be/BhpQbR6cwB8
Lösliche Ballaststoffe oder Probiotika in fermentierter Form sind komplett abgebaut und antinährstofffrei!

Fermentiertes in pflanzlicher und tierischer Form sind von ihrer Bioverfügbarkeit am höchsten!

Bei Rohkost und Kochkost vegan und tierisch sehe ich die Probleme für die perfekte Bioverfügbarkeit! Aufgrund der Erhitzung der Lebensmittel kann das Enzym besser aufgespalten werden, aber nicht mehr mit dem körpereigenen Enzym agieren bzw. harmonieren.

Bei Rohkost ist das große Problem, das sie bis zu 100 Mal zerkaut werden muss, um für den Körper bioverfügbar zu sein.

Schlechte Bioverfügbarkeit von Lebensmitteln und Antinährstoffe verursachen einen Mangel!

Ein Beispiel:

Das Ei hat roh eine hohe Bioverfügbarkeit, aber bei der Fermentation ist das rohe Ei noch mehr bioverfügbarer, da die Enzyme sich in die körpereigenen Strukturen umgewandelt haben!

Pflanzen, vor allem, die faserarm und löslich sind, wie z. B. beim veganen pflanzlich, basierten Joghurt, Käse, Quark, können eine verbessterte Bioverfügbarkeit im Körper erreichen.

Ob vegan oder tierisch! Fermentationsprodukte sind sehr gut verdaulich und bioverfügbar für die körpereigenen Zellen und daher perfekt für die Gesundheit !!!

Ich spreche aus meiner Erfahrung, da ich mit meinen selbstgemachten Fermenten, bioverfügbar besser aufbaue und es auch keine Krankheiten wie Krebs verursachen kann.

Auch wenn man mal mehr von der Fermentationskost trinkt oder davon isst, schadet es nicht so sehr wie Rohkost und Kochkost.

Fermentiert pflanzlich und tierisch sind beide top!!!
Optimale Verdauung ist das A und O!
Normal wenn ich mehr essen würde könnte ich ein Bodybuilder werden, aber das möchte ich nicht, da ich gerne leicht sein möchte. Den Ausdauersport mache ich sehr gerne – doch auch Calisthenics mache ich gerne sowie viel Yoga und Qi zur Entspannung des Körpers.
Jeder Bodybuilder, ob pflanzlich oder tierisch, mästen sich wie Tiere!!! In der Off-Season vor allem im Winter sind sie Fettsäcke! Markus Rühl, Ronny Coleman, Patrick Reiser, Karl Ess und viele weitere!

Sie fressen und fressen, um ihren Mangel auszugleichen, da ihnen die bioverfügbaren Enzyme aus den bioverfügbaren Fermenten fehlen!

Meiner Meinung nach ist der Mix aus Intermitterenden Fasten wichtig für einen langsamen und gezielten Muskelaufbau!

Zum Thema Bioverfügbar nochmals ein kleiner Text zum Verständnis:

Bioverfügbarkeit, E bioavailability, Bezeichnung für das Ausmaß, in dem eine Substanz aus ihrer Lebensmittelmatrix freigesetzt und resorbiert bzw. am Wirkort verfügbar wird. Die B. lässt sich durch Messung der Stoffkonzentration in den Körperflüssigkeiten und / oder durch die Messung der akuten Effekte bestimmen. Die absolute Bioverfügbarkeit beschreibt die Bioverfügbarkeit eines Stoffes aus einem Lebensmittel mit Bezug auf die intravenöse Applikation der zu untersuchenden Substanz in isolierter Form als Referenz. Die relative Bioverfügbarkeit wird durch den Bezug der Substanz auf einen Vergleichsstoff ermittelt. Faktoren, die die Bioverfügbarkeit beeinflussen sind die Denaturierung während der Lebensmittelzubereitung und der Verdauung (Freisetzung aus der zellulären Matrix), die Anwesenheit von Stoffen, die um den gleichen Absorptionsweg konkurrieren (Kupfer und Eisen hemmen die Zinkabsorption), Komplexbildner (Phytat bildet mit Eisen Komplexe und hemmt so die Eisenabsorption), sowie Stoffe, die die Komplexbildung hemmen (Vitamin C fördert die Eisenresorption, indem es die Bildung von Eisen-Phytat-Komplexen verhindert). Fettlösliche Substanzen (Vitamine A, D, E, K, Carotinoide) benötigen zur Aufnahme die Anwesenheit von Fett in der Speisezubereitung. Ihre Bioverfügbarkeit kann durch mittelkettige Fettsäuren (z. B. in Formula-Diäten) oder die gleichzeitige Einnahme von Fettersatzstoffen (z. B. Saccharose-Polyester) stark beeinträchtigt werden.
2. Persönliche Erfahrungen und philosophierte Thesen!!!
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Empfehlt mich weiter! Danke im Voraus! Euer Adi Gee

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